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Tourismus und Gastronomie – Wollen Sie ein Stück vom Kuchen ab?

Für jeden Gast ein individueller Empfang, damit sich alle Touristen bei uns wie zu Hause fühlen!

conseil restauration toursimeIhnen ist es eine Freude, Gäste in Ihrem Haus willkommen zu heissen, und diese schätzen Ihren Service und Ihre gute Küche.
Damit sich Ihre Gäste und Ihr Personal wohlfühlen, ist es von Vorteil, die Gewohnheiten Ihrer Gäste zu kennen 🙂
Es bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Gäste aus der ganzen Welt zu empfangen. Zwar bleiben sie heutzutage nur wenige Tage, aber sie werden immer mehr.
Häufig sind diese gut informiert, voller Neugierde und Wohlwollen Ihnen gegenüber.

Wussten Sie zum Beispiel, dass deutsche Touristen

Wert darauf legen, während ihres Aufenthalts unabhängig sein zu können? Sie messen Sauberkeit und Komfort Bedeutung bei und schätzen einen kompetenten, schnellen und reibungslosen Service.
Für diese Besucher ist der Aspekt „Besuchserlebnis“ (Ambiente, Komfort, Dekoration etc.) ausschlaggebend. Sie lieben es, sich bezüglich Preise und Reiserouten auf der sicheren Seite zu wissen. Ihnen ist Zuverlässigkeit und Garantie anhand schriftlicher Informationen wichtig. Bei ihnen läuft der Essrhythmus folgendermassen ab: Frühstück zwischen 8:30 Uhr und 10 Uhr, Mittagessen gegen 12:30 Uhr und Abendessen um 19 Uhr.

Die Belgischen Nachbarn

sind sehr empfänglich für Gastfreundschaft. Diese ist sehr wichtig für sie. In erster Linie suchen sie nach einem besonders herzlichen Empfang. Sie sind es gewohnt, jegliche Informationen in drei Sprachen (ihren drei Amtssprachen) vorzufinden. Die Belgier nehmen das Frühstück zwischen 8:30 Uhr und 10 Uhr, das Mittagessen zwischen 12 Uhr und 13 Uhr und das Abendessen gegen 18 Uhr ein. Diese Gäste haben gerne einen freundlichen Kontakt zum Fachpersonal, da sie Authentizität und Geselligkeit sehr schätzen. Es sei darauf hingewiesen, dass die meisten von ihnen preiswerte Unterkünfte bevorzugen.

Die Niederländer

haben denselben Essrhythmus. Sie sind höflich und unaufdringlich und schätzen Kompetenz und Schnelligkeit. Sie sind bereit, viel Geld auszugeben, wenn die Offerte zum „fairen Preis“ angeboten wird.
Wenn Sie amerikanische Touristen empfangen, müssen Sie wissen, dass diese gerne Empfehlungen ihrer Freunde und Verwandte und Bewertungen von Touristen folgen. Sie bevorzugen Luxusaufenthalte, bei denen alle Leistungen inklusive sind. Jedoch wissen sie auch die Berücksichtigung ihrer besonderen Bedürfnisse zu jeder Zeit ihres Aufenthalts zu schätzen. Für deren Essrhythmus gilt: Frühstück: 8:30 Uhr bis 10 Uhr; Mittagessen: 12 Uhr bis 13 Uhr und Abendessen um 18 Uhr.

Japanische Touristen

messen dem Empfang eine besondere Bedeutung bei. Er gilt als gelungen, wenn er dem in Japan ähnelt. Die Japaner sind unaufdringliche Gäste, die eine Beachtung ihrer Wünsche besonders schätzen. Sie wissen Ordnung und Genauigkeit zu würdigen und hassen Unvorhergesehenes. Daher ist es ihnen sehr wichtig, sich in einem unbekannten und instabilen Umfeld sicher zu fühlen. Bei ihnen sind „Bücklinge“ ein wahres Zeichen von Höflichkeit, und sie legen grossen Wert auf Hygiene.
Da sie sehr häufig die englische Sprache nicht beherrschen und ihre Verständnisschwierigkeit nicht direkt ausdrücken, wissen sie Informationen auf Japanisch zu würdigen. Im Land der aufgehenden Sonne gelten folgende Essenszeiten: Frühstück zwischen 6 Uhr und 9 Uhr, Mittagessen zwischen 12 Uhr und 13 Uhr und Abendessen bereits um 19 Uhr.

Chinesische Gäste

hingegen sind anspruchsvoll und legen ein besonderes Augenmerk auf die Art des Empfangs. Ihnen gefällt es, wenn Probleme oder Unannehmlichkeiten schnell gelöst werden. Zu ihren Gewohnheiten zählt u. a. auch, tagsüber warmes Wasser zur Verfügung zu haben. Häufig treffen sie ihre Entscheidung anhand von Bildern und Fotos, insbesondere wenn sie buchen. Chinesische Gäste suchen oftmals im Internet auch nach Möglichkeiten einer Vorreservierung.
Sie legen Wert auf Informationen mit einem offiziellen Charakter und suchen nach typischen und/oder sehr bekannten Orten.
Viele von ihnen schätzen besonders die Weine und Spirituosen und würden sogar Degustationskurse besuchen.
Genau wie anderen Touristen aus Asien ist es ihnen wichtig, sich besonders sicher zu fühlen, nachdem sie in den letzten Jahren eine bevorzugte Zielscheibe waren (Diebstahl und Betrug); in der Regel stehen sie Sicherheitsfragen ziemlich ängstlich gegenüber. Chinesische Touristen sind wahre „Serial Shoppers“ und bleiben stark vernetzt.
Hinsichtlich der Essenzeiten gilt folgendes: Frühstück zwischen 7 Uhr und 8 Uhr, Mittagessen zwischen 12 Uhr und 13 Uhr und Abendessen zwischen 18:30 Uhr und 20 Uhr.

Die Russen

wiederum sprechen nicht besonders viele Fremdsprachen. Aus diesem Grund fühlen sie sich nur bei ein paar Begrüssungsworten auf Russisch sicher. Sie legen grossen Wert auf eine hohe Servicequalität; die Gastronomie wird bei der kulturellen Entdeckung als vollumfängliche Erfahrung erlebt. Die wohlhabendsten Russen reservieren einen Tisch in weltweit bekannten Restaurants. Speisekarten auf Russisch sind ein wahres Plus.
Die Degustation der traditionellen Schweizer Küche, insbesondere der Weine (die Russen lieben Degustationskurse) und verschiedenen Käsesorten, sprechen sie besonders an. Diese Gäste schätzen die Aufmerksamkeit, die ihnen zuteilwird, sehr. In der Regel nehmen sie das Frühstück zwischen 7 Uhr und 9 Uhr, das Mittagessen zwischen 13 Uhr und 15 Uhr und das Abendessen gegen 21 Uhr zu sich.

Indische Touristen

für die eine Reise in die Schweiz ein Zeichen von Reichtum ist, legen auf einen „Spitzenservice“ Wert. Sie suchen nach individuellen Empfehlungen und einer stärkeren Berücksichtigung ihrer kulturellen Unterschiede. Wie so viele reisen auch sie am häufigsten in Gruppen und nehmen ihre Mahlzeiten in indischen Restaurants ein, gegebenenfalls bevorzugen sie auch die vegetarische Küche. Sie erwarten in englischer Sprache empfangen zu werden. Der Essrhythmus der indischen Gäste ist folgender: Frühstück zwischen 7:30 Uhr und 8:30 Uhr, Mittagessen zwischen 12 Uhr und 13 Uhr und Abendessen zwischen 18 Uhr und 19 Uhr.

Durch ein bestmögliches Nachkommen der Wünsche und Bedürfnisse der Touristen, die die Schweiz bereisen, d. h. anhand von Angeboten, die die Kultur Ihrer Gäste und deren Gewohnheiten berücksichtigen, wird Ihr Image und das der Schweizer Gastronomie aufgewertet!

Wirtschaftlich gesehen ist dies ein nicht unwesentliches Stück vom Kuchen … der Schweizer Tourismus erzielt durchschnittlich 15 Milliarden CHF Einnahmen von den Touristen aus aller Welt!

Wie wäre es also mit einem Stück Kuchen als Dessert?

3 Gedanken zu „Tourismus und Gastronomie – Wollen Sie ein Stück vom Kuchen ab?

  1. Très belles informations ?

  2. Sympa ce petit parcours des caractéristiques des touristes étrangers en Suisse. En tous les cas une tentative méritoire d’améliorer l’accueil;-)

    1. Bonjour Diane !
      Oui ! En effet ! La restauration en Suisse a des cartes à jouer !
      Merci pour votre post.

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